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Seeed ist eine der erfolgreichsten und beliebtesten Musikbands in der Republik. Sie wurde im Jahr 1998 gegründet und besteht Stand heute aus elf Mitgliedern. Zu Beginn ihrer Musikkarriere war die Band für ihren außergewöhnlichen und bemerkenswerten Klang berühmt. Es waren die Klänge, Rhytmen und Töne von Posaune und Saxophon. Der Seeed resultiert aus den Anfangsbuchstaben der Sänger sowie der Musikrichtung, die diese Gruppe angesiedelt ist, respektive spielt. Das heißt „S“ steht für Sub, die „eee“ stehen für die Vornamen von Enuff, Eased und Ear und das „d“ steht für Reggae-Richtung Dub. Alles zusammen ergibt den Bandnamen Seeed. Die große Musikkarriere lässt sich auch in Zahlen fassen.

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Im Jahr 2001 traten sie als die Vorgruppe von R.E.M. vor 70 Tausend Zuschauern vor dem Kölner Dom auf. Denn mit solchen Auftritten verschaffte sich die Band ein Stück von Internationalität. So tourte auch Seeed durchs Afrika und südeuropäische Länder. Auch Trinidad und Tobago gehörte dazu, wo sie als erste deutschsprachige Musikband einen Hit landete. Im Jahr 2005 veröffentlichte die deutsche Musikgruppe Seeed das bereits dritte Album mit dem Titel „Next!“. Das Besondere an diesem Album war, dass angeblich mehrere Seeed-Mitglieder auch als Produzenten fungiert haben. Viele der Anhänger fanden diese Idee als ein Segen und die anderen eher als einen Fluch. Denn die Musikgruppe bewegte sich ab diesem Zeitpunkt in Richtung Mainstream. Ein Jahr später nahm Seeed an dem Bundesvision Song Contest teil, das von dem mega-erfolgreichen Stefan Raab produziert wurde. Sie traten dort mit dem Lied „Ding“ an und gewannen den ersten Platz.

Gleichzeitig wurde dieses Album „Next!“ auch in Frankreich, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, Italien, Dänemark, Norwegen, Tschechien, Polen, Ungarn und Portugal veröffentlicht, was die internationale Bekanntheit von Seeed noch mehr förderte. Seeed war ebenfalls die Gruppe, die bei der Eröffnungsfeier der Fußball-Weltmeisterschaften 2006 in München mit ihrem Lied Schwinger spielte. Dabei sahen sie 1,5 Milliarden Menschen. Seeed, die als Gruppe sehr erfolgreich ist, machte auch eine kreative Pause, damit die Bandmitglieder ihre eigene Projekte verwirklichen können, wie zum Beispiel Peter Fox, einer der erfolgreichsten deutschen Interpreten. Seit Anfang 2010 arbeiten die Seeed-Mitglieder wieder zusammen. Seit dieser Zeit entstanden solche Hits wie der Cover-Song Wonderful Life oder Molotov. Seeed, die waschechte Berliner-Schnauze-Jungs hat sich diesen Erfolg hart erarbeitet. Die Hauptstadt ist sehr stolz auf ihre musikalischen Söhne und ist sich sicher, dass Seeed noch ein paar gute Jahre mitmacht. Die Fangemeinde um dieses außergewöhnliche und äußerst beliebte Reggae/ Dancehall-Band ist sehr treu.