Praktische Bedienbarkeit, gutes Handling

Auch hinsichtlich der Bedienbarkeit hat Yamaha detailliert nachgearbeitet. Sowohl die Fader, Potis und Eingabeknöpfe waren gegenüber dem MONTAGE ohnehin schon gekürzt, was sich aber auf das Handling kaum negativ ausgewirkt. Insbesondere die Bedienung der Wheels war immer etwas unkomfortabel. Sie lagen schlichtweg nicht so angenehm in der Hand.

Dieses einstige Problem hat Yamaha mit einer gummierten Oberfläche gelöst. Möglicherweise ist das ein kleines, geradezu unscheinbares Detail. Im Einsatz allerdings kann diese Ausstattung die sichere und punktgenaue Bedienung durchaus erhöhen.

Features

  • Bauart: Leistungsfähiger Synthesizer mit Sample-basierter Synthese und FM-Synthese
  • Tastenumfang:  mit 61 Tasten
  • Anschlagsdynamik: anschlagdynamische halbgewichtete Tastatur
  • Klangsynthese: Motion Control Synthese
  • Polyphonie: sample-basierte AWM2 Synthese mit 128 Stimmen
  • Speicher: 5,67 GB Waveform-ROM & 1.75 GB Flash-ROM für User-Waveforms
  • FM-Polyphonie: FM-X Synthese mit 128 Stimmen
  • Operatoren: 8
  • Algorithmen: 88
  • Effekte und Equalizer:  integrierte Effekte, Part-EQ, Master-EQ
  • Performances: 2.227 – bis zu 16 Parts pro Performance für Splits, Layers, MIDI-Multimode
  • Knob-Steuerung: Super Knob steuert bis zu 128 Parameter gleichzeitig
  • Display: 7″ Color-VGA Touchscreen
  • Drehcontroller: 4
  • Fader: 4
  • Interface: integriertes 4/10 USB Audiointerface für PC/Mac/iOS
  • Line-Eingänge: 2 x 6,3 mm Klinke
  • Line-Ausgänge: 2 x 6,3 mm Klinke
  • Kopfhörerausgang: Stereo, 6,3 mm Klinke
  • USB-Host und -Device Anschlüsse
  • MIDI Ein- und Ausgang: 5-pol.
  • Pedal Eingänge: 2
  • Fußschalter Eingänge: 2
  • Spannungsversorgung: externes Netzteil 12V DC
  • Abmessungen: 937 x 331 x 134 mm
  • Gewicht: 6,6 kg
  • inkl.: Steinberg Cubase AI DAW-Software für PC/Mac
  • passendes Cover: Art. 486652 oder 493056 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passender Koffer: Art. 497939 (nicht im Lieferumfang enthalten)

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Mühelos in die DAW integrierbar

Der Yamaha MODX6+ stellt sowohl MIDI-Anschlüsse als auch USB-Audio zur Verfügung. Dabei zeichnet er sich durch das spezielle Seamless Sound Switching aus. Der Begriff steht für das nahtlose Umschalten innerhalb der Performances. So lassen sich die internen Parameter als auch die eingespeisten externen Audiosignale im MODX6+ mit Effekten versehen.

Ebenso können die Signale über den Envelope Filter analysiert werden. Erstens geschieht das in Echtzeit und zweitens ist es unerheblich, um welche Art von externen Audiosignalen es sich handelt, so beispielsweise Mikrofone, E-Gitarren oder andere Line-Instrumente.

Kompakter Synthesizer der nächsten Generation

Name: Yamaha MODX6+

Kategorie: Kompakter Music Synthesizer

Marke: Yamaha

Anbieter: Thomann

Fazit

Yamaha hat mit dem MODX6+ ein bewährtes Gerät noch beträchtlich besser gemacht. Die neuen Features scheinen auf den ersten Blick allenfalls geringfügig, sind aber für die Klangfülle als auch die Speichermöglichkeiten entscheidend. Schließlich ist eine 128-stimmige Polyphonie gegenüber der 64-stimmigen nicht nur eine wohlwollende Zahl, sondern klangentscheidend. Und dass die Speicherkapazität gesteigert wurde, kommt jedem anspruchsvollen Keyboarder deutlich entgegen. Dass daraus auch ein höherer Preis resultiert, ist leicht nachvollziehbar. Gerade dann, wenn ein neuer Synthie mit anschlagsdynamischer Tastatur in solch wirren Zeiten wie eben im Herbst 2022 auf den Markt kommt. Unbesehen dessen lässt sich mit dem Yamaha MODX6+ eine Menge machen. Stellen wir uns nur vor, man hat Geburtstagslieder auf dem Klavier eingeübt und jagt sie anschließend durch den neuen Synthesizer. Vermutlich werden das musikalisch gigantische Glückwünsche.

  • Ausstattung
  • Spezielle Features
  • Bespielbarkeit
  • Optik
  • Preis-/Leistungsverhältnis
Overall
4

Pros

  • Subtil charakteristischer Klang der AWM2-Synthese
  • Auf 128 Stimmen erweiterte Polyphonie
  • Nicht flüchtiger Flash-Speicher vergrößert auf 1,75 GB
  • Umfangreiche FM-Sektion
  • Reichlich hochwertige Sounds
  • Wheels dank Gummierung bestens bedienbar

Cons

  • Deutlicher Preissprung zum Vorgängermodell
  • Kein After-Touch
  • Kein MIDI-Through