Definition "Ukulele" Musiktheorie verstehen

Definition: Was bedeutet "Ukulele"?

Dieser Terminus ist dem hawaiischen Sprachgebrauch entlehnt und sagt so viel aus, wie folgt: „Der hüpfende Floh“. Diese besondere Metapher stellt die Finger des Musikers dar, die über die vier Saiten dieser Laute in Gitarrenform, mit ihrem kastenförmigen Hals, springen und einen unverkennbaren Klang erzeugen. Es hat eine die Stimmung aufhellende Wirkung zur Folge.

Ausführliche Definition von "Ukulele" im bandup-Lexikon

Dieses Zupfinstrument ist klein, handlich und zart. Es ist nur etwa 60 cm lang und 20 cm breit. Durch die Stimmung der oberen Saite, die eine Oktave höher als die mittleren drei Saiten liegt, tritt ihr einzigartiger, besonderer und unverkennbarer Klang zutage, der das Gemüt der Zuhörer erhellt. Manuel Nunes, ein portugiesischer Handwerker und Möbelschreiner, gilt als der offizielle Erfinder dieses Musikinstruments. Im Jahre 1889 wurde es in eigener Fabrik hergestellt und unter dem Namen „Nunes-Ukulele“ weltweit verbreitet und bekannt. Aus diesem Fabrikat gehen verschiedene Modelle, Stimmlagen und Stimmungen hervor, wie im Folgenden dargestellt ist:

Je nachdem, aus welchem Material das Instrument besteht, erhält man ein unterschiedliches Klangergebnis. Das hawaiische Holz der Koa-Akazie weist das besondere, für die Ukulele typische Klangmerkmal auf. Auch die Korpus-Formen sind Abweichungen unterlegen. Entscheidend ist aber, dass die vier Saiten dieses Instrumentes zu s.g. Chören zusammengefasst werden können, wodurch man eine besondere Tragweite und Klangfülle erhält. Seltener gibt es Instrumente, die mit mehr als vier Saiten, also mit fünf, sechs und sogar acht, bespannt sind. Für gewöhnlich hält der Musiker das Instrument mit den Händen fest, während er es spielt. Gurte zum Umbinden sind eher ungewöhnlich und entsprechen nicht der herkömmlichen Spielart. Als die klassische Ukulele wird die Sopran-Ukulele bezeichnet. Des Weiteren gibt es die kleine Sopranino-Ukulele sowie, nach ansteigender Größe geordnet, die Konzert-, Tenor- und Bariton-Ukulele. Je nach Region wird eine unterschiedliche Stimmung verwendet. Die Bariton-Ukulele ist der herkömmlichen Gitarre noch am ehesten verwandt, die folgender Stimmung unterliegt: d-g-h-e' bzw. E-A-d-g-h-e'. Am Ende sei noch die Bass-Ukulele aufgeführt, die als E- bzw. Akustikbass fungiert. Sie ist der äußeren Form nach der Bariton-Ukulele gleichgestellt und besitzt einen sonoren, kräftigen, durch einen Verstärker erzeugten Ton.