Irgendwann kommt jede Band an den Punkt, an dem die E-Mail ins Leere geht. Kein Feedback, keine Rückmeldung, kein gar nichts – obwohl der Track gut ist. Genau für diese Situation gibt es Groover.

Das Wichtigste auf einen Blick
  • Groover ist eine Musik-Submission-Plattform, auf der Künstler ihren Track gezielt an Kuratoren, Blogs, Playlists und Labels schicken können
  • Feedback ist garantiert – jede Einreichung wird innerhalb von 7 Tagen beantwortet
  • Eine Kampagne kostet ab ~2 € pro Kuratorenkontakt – mit dem Code BANDUP10VIP gibt es 10 % Rabatt
  • Unser Groover-Profil zeigt eine Antwortrate von 84 % und eine Teilungsrate von 27 % – diese Infos sind für jeden Kurator öffentlich einsehbar, bevor du Credits ausgibst (stand Mai 2026)

Wir sind seit circa drei Jahren selbst als Kuratoren auf der Plattform aktiv und haben über Groover schon mehrere Einreichungen erhalten, bewertet und – wenn es gepasst hat – darüber berichtet. Das bedeutet wir können hier nun unserer Erfahrungen mi euch teilen.

Am besten ist sowas immer anhand von einem konkreten Beispiel: die Dresdner Band VON JACOBI, hat uns über Groover ihren Track „Pastawasser“ eingereicht. Wir haben reingehört, den Song in unsere Playlist aufgenommen und einen Beitrag in unserem Musikmagazin veröffentlicht. Genau so soll es funktionieren.

In unserem Profil findet man alle wichtigen Infos die du dir ansehen kannst, bevor du einen Track sendest

Was ist Groover überhaupt?

Groover ist eine Musik-Submission-Plattform, auf der Künstler ihren Track direkt an ausgewählte Kuratoren schicken können – Blogs, Playlists, Radiosender, Labels. Das Besondere: Feedback ist garantiert. Innerhalb von sieben Tagen müssen Kuratoren auf jede Einreichung reagieren, sonst werden die Credits des Künstlers erstattet. Das klingt simpel, ist aber ein echter Unterschied zum klassischen Einreichen per E-Mail, bei dem Stille die häufigste Antwort ist.

Zu den Hard-Facts: Die Plattform wurde in Frankreich gegründet, ist aber längst international aufgestellt. Über 700.000 Künstler aus den USA, UK, Frankreich, Italien, Brasilien und weiteren Ländern haben Groover bereits genutzt. Mehr als 3.500 aktive Kuratoren sind registriert, über vier Millionen Feedbacks wurden vergeben, und mehr als eine Million Placements – Artikel, Playlist-Adds, Radioairplay – sind bisher über die Plattform entstanden.

Wir selber sind nur im deutschsprachigen Raum unterwegs und berichten über Popkulturelle Musik. Daher haben diese Tracks auch die höchste Wahrscheinlichkeit von uns gefeatured zu werden.

Wie läuft eine Einreichung ab?

Künstler kaufen sogenannte Grooviz – Credits, mit denen sie Kuratoren ansprechen. Eine Einreichung kostet in der Regel zwei Grooviz, ein Grooviz entspricht einem Euro. Wer 100 Grooviz kauft, kann also rund 50 Kuratoren anschreiben – für etwa 100 Euro.

Nach der Registrierung legt man Genre und Ziel der Kampagne fest (Sichtbarkeit, Feedback oder Laborkontakt), wählt dann aus dem Kuratoren-Verzeichnis aus und schickt die Einreichung ab – inklusive optionaler persönlicher Nachricht. Die Kuratoren haben danach sieben Tage Zeit zum Antworten.

Kuratoren3.500+ aktiv
Künstler700.000+
Feedbacks4.000.000+
Placements1.000.000+ (Artikel, Playlists, Radio)
Label-Signings1.000+
Preis pro Einreichung~2 € (2 Grooviz)
Antwortfrist7 Tage (garantiert)
Rabattcode BANDUPBANDUP10VIP – 10 % auf die erste Kampagne

Was passiert auf unserer Seite als Kuratoren?

Wir sehen die Einreichung in unserer Groover-Inbox, können den Track direkt auf der Plattform anhören und entscheiden, ob wir etwas damit machen – Playlist-Add, Artikel, beides, oder eine begründete Absage. Jede Antwort zählt. Das hält die Qualität des Feedbacks auf einem anderen Level als das, was man von klassischen Submission-Inboxen kennt.

Im Fall von VON JACOBI hat „Pastawasser“ gepasst: Jazz, Neo-Soul, Indie-Pop – siebenteilige Band aus Dresden, eingespielter Sound, klare Haltung. Track in die Playlist, Artikel geschrieben, fertig. Falls ihr den Artikel lesen wollt, könnt ihr das hier machen.

Zur Einordnung: Wir haben über Groover bisher 544 Einreichungen bewertet, mit einer Antwortrate von 84 % und einer Teilungsrate von 27 %. Das bedeutet, dass wir etwa jeden vierten eingereichten Track tatsächlich featuren – sei es per Playlist-Add, Artikel oder Social Media. Wer unser Profil auf Groover aufruft, sieht diese Zahlen direkt, bevor er Credits ausgibt. Das gilt übrigens für alle Kuratoren auf der Plattform – Transparenz ist hier eingebaut, nicht optional.

So sieht es bei uns aus, wenn wir einen Track gepitcht bekommen

Was Groover gut macht

Der größte Vorteil ist die Verbindlichkeit. Künstler wissen, dass sie eine Antwort bekommen. Kuratoren wissen, dass die Einreichungen kuratiert sind – es landen keine kompletten Fehltreffer in der Inbox, weil das Genre-Matching beim Einreichen schon eine Vorauswahl trifft.

Das Interface ist aufgeräumt und schnell. Eine Kampagne aufzusetzen dauert keine Stunde. Für Künstler, die keine PR-Agentur beauftragen wollen oder können, ist das ein echter Vorteil.

Außerdem: Kuratoren werden auf Groover nicht extra dafür bezahlt, wenn sie einen Track featuren – sie bekommen denselben Grooviz, egal ob sie zustimmen oder ablehnen. Das hält den Anreiz zur Gefälligkeitspresse raus. Wer auf Groover gecovert wird, wurde gecovert, weil der Track überzeugt hat.

Was man realistisch erwarten sollte

Groover ist kein Selbstläufer. Wer 50 Kuratoren anschreibt, wird Absagen bekommen – viele davon mit Feedback, das sich widerspricht oder wenig hilfreich klingt. Das ist normal und liegt nicht an der Plattform, sondern daran, dass Musikgeschmack subjektiv ist und Kuratoren viel durchhören.

Wer mit realistischen Erwartungen reingeht – ein paar solide Placements, echtes Feedback, vielleicht ein Artikel – wird in der Regel nicht enttäuscht. Wer viral gehen will, braucht mehr als eine Groover-Kampagne.

Außerdem: Das Kuratoren-Netzwerk ist europäisch geprägt, was für deutschsprachige Künstler eher ein Vorteil als ein Nachteil ist.

Lohnt sich Groover?

Für Künstler, die ernsthaft Musik machen und gezielt Sichtbarkeit aufbauen wollen, ja. Die Kombination aus garantiertem Feedback, echtem Kuratoren-Netzwerk und überschaubarem Aufwand macht Groover zu einem der sinnvollsten Tools in diesem Bereich – vor allem im Vergleich zu Cold-E-Mails, die niemand liest.

Wer es ausprobieren möchte: Mit dem Code BANDUP10VIP gibt es 10 % Rabatt auf die erste Kampagne.

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Unser Fazit

Groover löst ein echtes Problem: Künstler werden gehört, Kuratoren bekommen kuratierte Einreichungen, und am Ende steht immer eine Antwort. Das ist mehr, als die meisten Alternativen bieten können. Die Plattform ist kein Wundermittel – wer ohne guten Track und ohne realistische Erwartungen reingeht, wird enttäuscht. Aber wer Musik macht, die es verdient gehört zu werden, und gezielt Reichweite aufbauen will, findet in Groover ein solides, ehrliches Werkzeug. Für deutschsprachige Künstler ist der europäische Fokus ein klarer Vorteil. Und der garantierte Feedback-Mechanismus macht den Unterschied zu allem, was man sonst per E-Mail in die Welt schickt.

Pros

  • Feedback ist garantiert – keine Stille wie bei klassischen E-Mail-Einreichungen
  • Kuratoren werden nicht extra für Zusagen bezahlt – Coverage ist verdient, nicht erkauft
  • Aufgeräumtes Interface, Kampagne in unter einer Stunde aufgesetzt
  • Starkes Kuratoren-Netzwerk in Europa – Vorteil für deutschsprachige Künstler
  • Transparente Kosten, keine versteckten Gebühren

Cons

  • Feedback-Qualität variiert stark – manche Rückmeldungen sind wenig aussagekräftig
  • Genre-Einstellungen nur auf Künstler-Ebene, nicht pro Track