Der Hersteller Music Man gehört zu den angesagtesten Namen in der Bass-Welt schlechthin. Der Sting Ray hat längst musikalische Geschichte geschrieben. Nur werden für die Instrumente eben auch durchaus sportliche Preise aufgerufen, die sich nicht jeder leisten kann. Musikerfreundlich wurde bereits vor geraumer Zeit die Budget-Marke „Sterling bei Music Man“ ins Leben gerufen. Die Bässe haben es tatsächlich in sich und kosten allenfalls einen Bruchteil der Original-Bässe. So wie der Sterling by Music Man S.U.B. Sting Ray 5 MG, ein 5-Saiter mit aktiver Elektronik, auf den wir hier einen Blick werfen wollen.


Produkt
Anwendung
Fazit und Bewertung


Skeptische Erwartungshaltung ausgeräumt

Bei 5-Saiter-Bässen im Budget-Sektor ist man zugegebenermaßen immer ein wenig skeptisch, ob das Instrument in sich ausreichend stabil ist, um dem Saitenzug zu widerstehen, und nicht innerhalb kürzester Zeit den Hals verdreht. Wer allerdings die Geschichte von Music Man ein wenig verfolgt hat, weiß, dass auch bei den Sterling-Instrumenten noch immer der Perfektionsdrang von Leo Fender mitschwingt. Der S.U.B. Sting Ray 5 MG von Sterling by Music Man zeigt sich in Sachen Stimmstabilität und Solidität vorbildlich. Das gesamte Konzept macht auf Anhieb einen vertrauenswürdigen Eindruck.

Aktive Elektronik mit simplem Batteriewechsel

Mit an Bord hat der 5-Saiter eine aktive 2-Band Elektronik. Die Spannungsversorgung erfolgt typischerweise über einen 9-Volt-Block, der auf der Rückseite in das entsprechende Fach eingesetzt wird. Dass der Hersteller dabei bühnentauglich mitgedacht hat, wird bereits dadurch klar, dass sich das Fach mühelos öffnen lässt. Die Batterien bzw. Akkus bei Instrumenten mit aktiver Elektronik sind ja bekanntlich immer im falschen Moment ausgelutscht. Beim Sting Ray 5 von Sterling by Music Man ist der Batteriewechsel im Handumdrehen erledigt.

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Schauen wir uns einmal das gute Stück im Detail an:

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Gespaltene Geister vorprogrammiert

Aufgrund der aktiven Elektronik ist von vornherein klar, dass der Bass die Gemüter spaltet. Immerhin ist die Frage, ob aktive oder passive Bässe die besseren sind, längst zu einer Glaubensfrage unter den Bassisten geworden. Die Puristen schwören auf passive Bässe, bei diesen Zeitgenossen ist eine aktive Elektronik geradezu verpönt. Wer allerdings richtig Druck und variable Sounds aus dem Instrument kitzeln will, ohne dass der Nebengeräuschpegel in endlose Höhen klettert, weiß die „aktiven“ Vorteile zu würdigen. Die aktive Elektronik funktioniert bei diesem Modell mit den beiden H-1 Keramik-Humbuckern nicht nur tadellos, sondern erlaubt über die Klangregelung äußerst variable und gleichermaßen unterschiedliche Sounds.

Wir haben bereits in unserem Kaufratgeber ausführlich Tipps zum Basskauf gegeben. Für wen die S.U.B. Sting Ray 5 MG eventuell nichts ist, haben wir hier auch weitere ähnliche Top-Modelle aufgelistet.

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Stimmstabil nach korrekter Einstellung

Ausgestattet ist der Bass mit großen Flügelmechaniken, die sich vernünftig drehen lassen, ohne dabei vollkommen den gebotenen Widerstand zu verlieren. Die Stimmung wird auch nach mehreren „aggressiven“ Spieltechniken gut gehalten. Tatsächlich aber sollte man zuvor die Saitenlage korrekt einstellen; bei Auslieferung wird in dieser Hinsicht immer ein „gesunder“ Mittelweg gewählt. Das will sagen: Die Saitenlage ist für das komfortable Spielen ein wenig hoch. Das lässt sich allerdings mühelos korrigieren und vernünftig justieren. Hinzu kommt, dass der Truss Rod vernünftig platziert ist, im Gegensatz zu manchen anderen Bässen nämlich gut erreichbar.

Bist du schon fleißig am Bass üben? Dann lies jetzt unsere Blogartikel mit Tipps zum Bass lernen! Auf der nächsten Seite liest du unsere Zusammenfassung und Fazit.