Das Musikhaus Thomann bringt mit der Marke Startone die Welt der günstigen Keyboards ganz schön durcheinander. Mit dem Startone MK-300 gibt es eine Vielzahl von Features, die man in der Preisklasse von rund 100 Euro so noch nicht gesehen hat. Anschlagdynamik, 64-stimmige Polyphonie, Akkorderkennung und 390 Klänge – das ist wirklich viel, was das klassisch-schwarze Keyboard zu bieten hat. Unser Testbericht zeigt, dass die vielen Funktionen und Stile tatsächlich auch gepaart mit einem guten Sound das Startone MK-300 zum perfekten Modell für Einsteiger und Hobbymusiker macht.


Produkt
Anwendung
Fazit und Bewertung


Anschlagdynamische Tastatur und einfache Bedienung

Das Startone MK-300 bietet mit der anschlagdynamischen Tastatur etwas, was es sonst nur bei doppelt so teuren Modellen der Mitbewerber gibt. Warum ich das so explizit erwähne? Weil die Anschlagdynamik ein unglaublich wichtiges Ausdrucksinstrument auf dem Klavier ist und beim Klavier spielen lernen auf dem Keyboard einfach nicht fehlen sollte. Der Anschlagpunkt des MK-300 überzeugt, lässt sich gut kontrollieren und so kann man von Anfang an, durch die verschiedene Härte des Tastendrucks lernen, laute und leise Töne zu spielen. Die Anschlagdynamik kann in drei Stufen variiert oder auch ganz abgeschaltet werden.

Schauen wir uns einmal das gute Stück im Detail an:

Anzeige*

*Wir verwenden Affiliatelinks, damit sich dieser Blog finanziert. Dadurch entstehen keine extra Kosten für dich. Danke für deine Unterstützung.

Neben der Tastatur ist bei einem Keyboard, vor allem, wenn Lernende und Hobbymusiker darauf spielen, die Bedienung wichtig. Das Startone MK-300 bringt hier solides Know-how und standardisierte Anordnungen mit. Das Panel ist ähnlich wie bei anderen Keyboards angeordnet, so dass man sich schnell zurechtfindet. Drehregler für Lautstärke, Knöpfe für die Steuerung der Begleitautomatik, der Übungsfunktion, für das Tempo, für das Speichern von Samples, Record-Buttons und die Knöpfe für Dual Sound, das Metronom und ein Ziffernblock für die Auswahl der Klänge, Rhythmen und Sounds sind ergonomisch logisch angeordnet.

Ein Manko ist aber die Schwammigkeit dieser Bedienelemente. Manchmal weiß man nicht, ob man den Knopf schon gedrückt hat oder nur drücken wollte. Das kann vor allem für Anfänger in der Musik, die ihre liebsten Popsongs nachspielen oder sich einfach einmal mit den Stilen und Klängen ausprobieren wollen, ganz schön nervig sein und die Lust am Spielen verderben.

Es gibt das gute Stück auch in unterschiedlichen Bundes und Angeboten. Aktuell mit Stativ und Kopfhörern oder auch noch mit einem Hocker. Ebenso gibt es auch bei Thomann Mengenrabatte, was besonders für musikalische Bildungseinrichtungen interessant ist.

*Wir verwenden Affiliatelinks, damit sich dieser Blog finanziert. Dadurch entstehen keine extra Kosten für dich. Danke für deine Unterstützung.

Das Startone MK-300 bietet viele Klänge und Sounds

Das Startone MK-300 bietet mit 390 Klangfarben und Instrumenten eine Bandbreite, die man in dieser Preisklasse ähnlich wie die Anschlagdynamik nur selten findet. Mit 100 verfügbaren Style liegt es auf Augenhöhe mit vergleichbaren Keyboards. Bemerkenswert aber die 64-stimmige Polyphonie, die mit aktiver Begleitautomatik und beidhändigem Spielen mit dem Sustain-Pedal wirklich großartige Klangvielfalt bietet. Mit Effekten wie Hall oder Chorus in jeweils sieben Varianten bringt man noch einmal mehr Klangvielfalt ins Spiel. Allerdings wirken sich die Effekte immer auf alle Parts aus, was aber bei dem sensationellen Preis durchaus verkraftbar ist. Im Dualmodus ist das gleichzeitige Spielen von zwei Klängen auf einer Taste möglich. Aktiviert man zusätzlich den Split-Modus schafft man es sogar auf drei Klänge pro Taste.

Bist du schon fleißig am Klavier üben? Dann lies jetzt unsere Blogartikel mit Tipps zum Klavier lernen! Auf der nächsten Seite liest du unsere Zusammenfassung und Fazit.