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In einem äußerst traditionellen Markt wie der Blechblasinstrumenten-Branche ist es für gefühlte Newcomer keinesfalls einfach, bei der markenbewussten Zielgruppe Fuß zu fassen. Kurioserweise ist die Marke Jupiter zwar bereits seit 1980 am Markt, gehört aber dennoch zu den neueren Marken. So ist es nun mal. Jupiter konnte sich mit der eigenen Firmenphilosophie und qualitativer Fertigung durchsetzen und zählt langst zu den renommierten Herstellern von Blasinstrumenten, so auch bei Flügelhörnern.

In unserem letzten Artikel haben wir uns die Jupiter Saxophone angeguckt, wer sich dort mehr über die Firma informieren will. Vorgestellt hat die Marke aktuell das Jupiter JFH1100RQ – ein Instrument, das eigentlich bestens eingeführt und dennoch neu ist. Schauen wir, was sich getan hat.


Produkt
Anwendung
Fazit und Bewertung


Ansprechende Optik mit bester Verarbeitung

Bereits auf den ersten Blick zeichnet sich das Jupiter JFH1100RQ Flügelhorn durch qualitative Fertigung aus, wobei sowohl das Schallstück als auch der Anstoß aus Goldmessing gefertigt sind. Ästhetische Akzente setzen die vertikalen Neusilber-Außenzüge und die Fingerauflagen in Perlmutt-Optik. Das Instrument macht mit seinem Finish in Klarlacklackierung einen rundum mehr als guten Eindruck.

Optisch gibt es keinerlei Anlass, sich hinter teils deutlich kostspieligeren Instrumenten der Mitbewerber am Markt zu verstecken. Offensichtlich ist das Jupiter JFH1100RQ kein reines Einsteigerinstrument, obschon es sich vornehmlich an Schüler und Studenten richtet, die nach einem wirklich vernünftigen Instrument zum leistbaren Preis suchen.

Pragmatische und ergonomische Ausstattung

Dieser Eindruck wird bei den technischen und bauseitigen Eigenschaften konsequent weitergeführt. Spendiert wurden dem Flügelhorn drei Monel-Ventile in Perinet-Ausführung, die laut Hersteller für ein langes und sorgenfreies Instrumentenleben sorgen sollen. Ausgestattet ist es zudem mit drei Wasserklappen, die sich aufgrund ihrer Ausrichtung mit den Fingern auch während des Spielens bestens erreichen lassen.

Zudem ist am dritten Ventil ein ergonomisch optimierter Trigger platziert, ebenfalls eine Schubstange mit Metall-Gelenken. Lediglich eine der Besonderheiten ist der wandungsoptimierte Schallbecher. Und schon sind wir bei den klanglichen Attributen des Instrumentes angelangt.

Klanglich warm und voll – ausschließlich positiv

Der Hersteller legt speziellen Wert auf die stimmige Projektion des Tones. So auch beim Jupiter JFH1100RQ Flügelhorn. Und hier vereinen sich gleich mehrere Argumente, was sich zunächst auf die Dimensionen und den Durchmesser des Schallbechers bezieht. Zudem aber hat Jupiter einen neuen Produktionsprozess entwickelt, wodurch sich eine äußerst präzise und zugleich gleichmäßige Wandungsstärke im Schallbecher ergibt. Das wiederum wirkt sich in der Gesamtkonzeption eindeutig positiv auf den Klang als auch die Bespielbarkeit des Instrumentes aus. Der Klang ist warm und voll und genügt damit auch den musikalischen Vorstellungen weit über den Einsteigerbereich hinaus.

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Bespielbarkeit im Fokus – unbedingt schülergeeignet

Die Ansprache des Instrumentes ist über sämtliche Register hinweg angenehm leicht, ohne dabei die notwendigen Widerstände für die korrekte Tonerzeugung vermissen zu lassen. Die Pernet-Ventile funktionieren bestens und unterstützen mit ihrer Leichtgängigkeit die unterbrechungsfrei vernünftige Spielweise. Überhaupt punktet das Instrument durch rundum korrekte Intonation, was in dieser immer noch zurückhaltenden Preisklasse keine absolute Selbstverständlichkeit ist. Immerhin sprechen wir hier zwar in großen Teilen von Handarbeit, im Großen und Ganzen aber von einer Serienfertigung. Auch hinsichtlich des Ansprechverhaltens schafft das Flügelhorn die ideale Synergie beider Disziplinen.