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Jupiter – qualitative Saxophone von Anfang an

Bei Jupiter handelt es sich um eine Marke des taiwanischen Konzerns K.H.S. Musical Instruments Co., Ltd. Bereits der Name ist Programm. Die aussagekräftige Finesse steckt im Kürzel H.H.S., das für Kung Hsue She steht. Übersetzt: Unternehmen, das Bildung und Kultur unterstützt. Und so fertigt das asiatische Unternehmen bereits seit etwa vier Jahrzehnten Holz- und Blechblasinstrumente mit der Zielsetzung, Musikern von Anfang an ein gutes Instrument an die Hand zu geben.

Bekannt für ungewöhnliche und unkonventionelle Konzepte

Immer wieder hat Jupiter in der Vergangenheit mit interessanten Konzepten überrascht, so beispielsweise mit Querflöten mit gebogenem Kopfstück, die aufgrund der dadurch reduzierten Größe ideale Einsteigerinstrumente für Kids waren und sind. Dieser Blickwinkel wird auch konsequent bei den Saxophonen eingehalten. Hinter jedem Instrument steht eine Philosophie, ambitionierten Einsteigern als auch Fortgeschrittenen den sinnvollen Weg auf ihrem musikalischen Weg zu ebnen.

Nach anfänglichen Identifikationsschwierigkeiten fest am Markt etabliert

Die Marke hatte anfänglich durchaus ein dickes Brett zu bohren, um sich unter den traditionellen Marken wie Selmer, Keilwerth oder Yaganisawa zu etablieren. Kontinuierliche Produkt- und Imagepflege sorgten jedoch innerhalb kürzester Zeit dafür, dass die Marke nicht nur bekannt, sondern auch anerkannt wurde. Man hatte es geschafft, mit qualitativer Fertigung und konzeptioneller Ausrichtung einen ganz speziellen – und vom Markt nachgefragten – Platz in der breiten Range etwa an der Seite von Schagerl und Yamaha einzunehmen und sich vom Preiswert-Image von Startone abzusetzen.

Sortimentsaufteilung in drei Kategorien

Über die unterschiedlichen Blasinstrumente hinweg – auch bei den Saxophonen – ist das Sortiment von Jupiter in drei Kategorien aufgeteilt. So ist die 500er-Serie vornehmlich an Einsteiger adressiert, die auf der Suche nach einem robusten Instrument mit leichter Ansprache suchen. Die 700er-Serie unterstützt die Nachwuchsmusiker mit hoher Qualität und angenehmen Klang weit über die Anfangsphase hinaus. In der 1000er-/1100er-Serie finden sich Saxophone, die den hohen Anforderungen gestandener und professioneller Musiker gerecht werden.

Beliebt aus Schul- und auch als Zweitinstrument

Insbesondere die Instrumente aus der 1000 Series, beispielsweise das JSS1000 Sopransaxophon, gehören zu den beliebtesten Zweitinstrumenten schlechthin. Gleichermaßen beliebt sind diese Saxophone bei Bigbands, an Musikschulen, Schulen und besonders bei Schülern. Die 1100er setzen in Sachen Ausstattung und Klang noch einen drauf. Diese Instrumente punkten mit astreiner Intonation. Hinzu kommen Features wie die einstellbare Oktavmechaniken und Palmkeys.

Saxophone von Jupiter

Vernünftige Instrumente für Schüler und professionelle Musiker

Tatsächlich pflegt die Marke Jupiter ihr ganz eigenes Image. Sie ordnet sich eben nicht bei den enorm kostspieligen Instrumenten ein, für die man locker mal den Wert eines gebrauchten Mittelklassewagens hinlegen kann. Sie bietet professionellen Musikern mehr als vernünftige Instrumente, konzentriert sich aber vornehmlich auf den Schülerbereich. Ein Bereich, der von vielen als Billigmarkt verstanden wird, zumal die meisten Einsteiger oder deren Eltern anfangs nicht so viel Geld ausgeben möchten. Man weiß ja nicht, wie ernst und dauerhaft der Wunsch ist, das Instrument zu lernen. Preislich bewegen die Saxophone von Jupiter sich im mittleren Segment.

Keine Kompromisse bei Qualität und Fertigung

Also wird zuweilen an der Qualität gespart. Nicht so bei Jupiter. Der Instrumentenbauer schaut hin, was für Schüler wirklich wichtig ist, beispielsweise die Erreichbarkeit der Klappen, auch mit noch nicht ausgewachsenen Fingern, die Verstellbarkeit der Oktavklappe und vielen weiteren durchdachten Details, die teilweise sogar patentiert sind. Saxophone von Jupiter sind solide Instrumente, mit denen sich allerdings nicht nur die ersten Schritte oder Jahre in der Sax-Welt gehen lassen. Auf der Qualitätsskala sind sie in etwa vergleichbar mit den Modellen von Yamaha, allerdings mit spezieller Aussagekraft. Immer im Fokus stehen die leichte Ansprache und der möglichst offene Ton, sowohl bei den Sopran-, Alt-, Tenor- als auch Bariton-Saxophonen. Die meisten Saxophone von Jupiter werden aus Messing mit Goldlack gefertigt.

Auch bei Instandsetzungen und Ersatzteilbeschaffung in besten Händen

In Deutschland vertrieben wird die Marke Jupiter von der Musik Meyer GmbH – OS-Music, immerhin einer der renommiertesten Vertriebe für Musikinstrumente und Equipment hierzulande. Wichtig zu wissen, wenn es beispielsweise um Instandsetzungen geht. Das Unternehmen bevorratet regelmäßig mehrere tausende Ersatzteile. Die Produktmanager sind selbst fachlich versierte Blasmusiker.

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