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Credit: Krišjānis Kazaks

Soziale Netzwerke, Vergleichsportale, größere Verfügbarkeit: All diese Punkte haben in der Musikindustrie in den vergangenen Jahren ihre Spuren hinterlassen. Gerade für junge Künstler*innen bringt dies bei der richtigen Herangehensweise jede Menge Vorteile mit sich, auf die wir in diesem Artikel eingehen möchten.

Deutlich größere Unabhängigkeit bei der Verbreitung deiner Musik

Es ist noch gar nicht so lange her, da mussten Künstler*innen erst Mittel und Wege finden, um ihre Musik unter die Leute zu bringen. Dafür waren Studios nötig, die nur sehr wenige Plätze anboten und für die es zu allem Überfluss gute Kontakte in die Branche brauchte. Für den ganz großen Durchbruch hat sich das zwar nicht komplett verändert, allerdings finden kleinere Künstler*innen heutzutage wesentlich mehr Möglichkeiten für einen leichteren Einstieg in die Branche vor.

Zu nennen sind hier die üblichen Verdächtigen wie YouTube, Spotify, TikTok und Co., wo jeder seine Musik veröffentlichen kann. In der Vergangenheit gab es schon den/die ein oder anderen Musiker*in, der auf diese Weise einen kometenhaften Aufstieg hinlegte. Wenn du selbst einen interessanten Song im Portfolio hast, brauchst du also nur einen Account auf den einschlägigen Portalen und schon kann es losgehen.

Mehr Konkurrenz, aber auch bessere Sichtbarkeit

Dieser Punkt schlägt in eine ähnliche Kerbe. Natürlich: Von den größeren Möglichkeiten durch die Plattformen profitieren alle Künstler*innen, weshalb der Markt noch umkämpfter wird. Das muss mit der richtigen Strategie trotzdem nicht zum Nachteil für dich werden, da die Sichtbarkeit ebenfalls besser wird. Was das genau heißt? Die Wahrscheinlichkeit, dass es da draußen jemanden gibt, der genau an deiner Musik Gefallen findet, steigt deutlich an.

Wenn Interesse besteht, kannst du schneller an Buchungen gelangen und auf Feiern wie Hochzeiten oder Geburtstagen dein erstes Geld verdienen. Früher konzentrierte sich die Auswahl deutlich stärker auf einen kleineren Pool an Künstler*innen – eben weil nur diese bekannt waren. Das Prinzip ist dabei völlig unabhängig von der Art Musik, die du machst. So gibt es zum Beispiel immer Leute, die für ihren Anlass einen DJ in Hamburg finden möchten. Durch spezielle Portale für Künstler*innen bietest du deine Dienste an und gelangst eher an Aufträge. Damit baust du dir nach und nach eine gute Reputation auf, mit der du dich schneller als früher etablierst.

Immer in Kontakt mit den Fans: Die Macht der sozialen Medien

Über die sozialen Medien kannst du deine Musik nicht nur leichter verbreiten. Vielmehr bekommst du dort die Chance, immer den direkten Kontakt zu deinen neu gewonnenen Followern zu pflegen. Das hat den Vorteil, dass du ohne Umwege über Zeitungsartikel oder Ähnliches kommunizieren kannst und gleichzeitig noch stärker von der Mundpropaganda profitierst. Wenn du es durch die richtigen Hashtags noch schaffst, den Algorithmus auf deine Seite zu bringen, geht deine Musik möglicherweise sogar viral.

Die sozialen Medien helfen auch dabei, eine Marke aufzubauen und diese permanent zu präsentieren. Du bist dadurch nicht nur nahbarer für deine Follower, sondern kannst dich auch abseits des Daseins als Musiker*in zeigen. Das wirkt deutlich authentischer, als wenn du für die Präsentation deiner Person auf die klassischen Medien angewiesen bist – ein Vorteil, den frühere Generationen nicht hatten.

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