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Du willst endlich das fette Geld verdienen mit deiner Musik und raus aus dem Hobby-Studio? Die Musikwelt ist mit der Digitalisierung auf dem Vormarsch und ermöglicht es Musiker*innen schneller, eine weitereichende Fangemeinde aufzubauen und Geld zu verdienen. Durch Online-Streams, Klicks und gutes promoten, kann der Bekanntheitsgrad schneller steigen und dich berühmt werden lassen.

Doch mit der digitalen Musikwelt, steigt auch die Konkurrenz und es ist gar nicht mehr so leicht unter anderen Mitstreiter*innen aufzufallen. Der berühmte Satz „Du musst aus der Masse herausstechen“, setzt hier seine Wurzeln fort.

Um Musik zu deinem Beruf zu machen und davon leben zu können, gibt es wesentliche Punkte sowie verschiedene Möglichkeiten, über die du dich informieren solltest.

Jeder Anfang ist schwer, doch es lohnt sich sehr

Hier kannst du 10 hilfreiche Tipps finden, wie du mit deiner Musik Geld verdienen kannst. Vielleicht entdeckst du ja dadurch einen neuen Weg für deine Musikkarriere.

1. Kooperation mit anderen Musiker*innen

Für den Anfang kann es oft von Vorteil sein, mit anderen Musiker*innen zusammenzuarbeiten. Besonders, wenn diese schon etwas bekannter sind als du. So lernen dich deren Fans kennen und du kannst vielleicht auch ihr Musikherz erobern.

Das kann dir den ersten Schritt als Vorband auf einer Tour ermöglichen. Biete deine Skills für Features an und mache dich selbst aufmerksam bei anderen Künstler*innen, die dir gefallen. Oftmals reicht es wenn du mit einer kurzen Nachricht in die Instagram-DMs der Band slidest.

2. Musik unterrichten

Bis du mit Musik Geld verdienen kannst, fordert es einiges an Geduld. Um dennoch das Taschengeld aufzufüllen, könntest du deine musikalischen Skills mit anderen teilen. Zum Beispiel als Privatlehrer*in. Egal welches Instrument du spielst – du wirst in deiner Umgebung bestimmt jemanden unterrichten können.

Wenn nicht ist das auch kein Problem, denn Online-Unterricht wird immer beliebter. Es gibt im Netz viele hilfreiche Tipps, wie du guten Online-Gitarrenunterricht oder ein anderes Instrument auf diesem Wege anderen beibringen kannst. Vielleicht werden das auch deine ersten Fans 😉

3. Eigenes Label gründen

Vielleicht merkst du dadurch auch, dass du viel mehr Spaß hast, anderen bei der Produktion und Verbreitung ihrer Musik zu helfen. Man kann mit einem eigenen Label zwar heutzutage mit Musik Geld verdienen, allerdings sollte das wohl überlegt sein. Du unterstützt andere Musiker*innen und kannst gleichzeitig deine eigene Musik über dein eigenes Label releasen, sobald du einen guten Track produziert hast. Jedoch brauchst du dafür ein Startkapital und gute Kontakte in der Musikwelt und solltest defintiv wissen was du machst.

Als Produzent kannst du dann aber auch auf vielen Wegen Geld verdienen. Du kannst Musik lizenzfrei verkaufen und durch jeden Download ein paar Euros dazu gewinnen. Oder du verkaufst die Musik für Werbespots, Imagefilme oder ähnliches.

4. Stipendium

Hä? Das brauche ich doch nur für die Uni. Nope! Stipendien gibt es auch für Musiker*innen, für die du dich bewerben kannst. Die Bundesregierung fördert Newcomer und Musiker*innen bestimmter Szenen, um neue Musik zu produzieren. Die Voraussetzungen kannst du im Netz herausfinden. Je nachdem, für welches Musikstipendium du dich bewirbst.

5. Umfangreicher Verkauf deiner Musik

Die verschiedenen Möglichkeiten, deine Musik zu verkaufen, ermöglicht es dir, deine Fans auf individuellem Weg zu erreichen.

Seit 2021 steigt der Verkauf von Vinyl-Platten wieder und verleiht neben dem finanziellen Bonus, deiner Musik einen Retro-Touch. Viele Musikliebhaber*innen kaufen sich gerne auch CDs oder Kassetten von ihrer Lieblingsband oder ihren Lieblingsmusikern. In diesen verschiedenen Formen kannst du deine Musik also als Souvenir auf deiner Tour zum Beispiel anbieten.

Gleichzeitig kannst du mit deiner Musik Geld verdienen, wenn du online Downloads zum Kauf anbietest. Das kann Materialkosten ersparen und dir eine auch internationale Reichweite auf Dauer ermöglichen. Ist aber um ehrlich zu sein nicht so verbreitet und die modernste Variante.

Zu guter Letzt kannst du auch alleine durch Klicks oder Streams Kleingeld verdienen. Demnach biete deine Musik auf jeden Fall auch auf Musikplattformen, wie Deezer oder Spotify, an. Kritik zu diesem Thema ist nicht selten, deshalb haben wir in dem Artikel „Geld verdienen mit Spotify“ aufgeklärt und einmal beide Seiten betrachtet.

Fest steht aber, desto mehr Möglichkeiten du zum Hören deiner Musik anbietest, desto bestückter wird dein Geldbeutel für die nächsten Projekte sein.

6. Konzerte

Auftritte sind natürlich eine der besten Optionen, deine Musik unter Leute zu bringen. Zu Beginn vielleicht auf Hochzeiten, Firmenfeiern oder ähnlichen Veranstaltungen. Folglich in kleineren Locations auf Spendenbasis, bis hin zur großen Musikarena. Achte darauf, dass der Ticketpreis deinem Bekanntheitsgrad angepasst ist, sodass du vielleicht irgendwann ausverkaufte Konzerte geben kannst.

7. Lizenzgebühren

Die GEMA hat in vielen Clubs und Bars für viel Aufregung gesorgt. Partygänger*innen haben sich zum Beispiel über die Erhöhungen der Eintrittspreise beschwert. Für dich als Musiker*in ist dies jedoch ein wichtiger Aspekt für deine Musik. Wenn du in Bars, Theatern, Clubs oder ähnlichen Locations auftrittst, müssen dir viele Veranstalter eine Lizenzgebühr für deine Songs abtreten. Besprich diese Konditionen bereits im Voraus. Falls du dich darin noch nicht gut darin auskennst, lese auch gerne unseren Artikel zum Thema GEMA für Musiker*innen und Bands.

Das gleiche Prozedere findet auch für deine CDs, Vinyls, Downloads etc. statt. Oder wenn deine Musik zum Beispiel für Filme, Bühnen oder im TV verwendet wird.

Wenn du über ein Label kommst, zieht dieses natürlich die Lizenzgebühren ab und regelt das wahrscheinlich vorab für dich.

8. Merchandising

Sowohl auf deinen Konzerten, als auch online auf der Webseite, kannst du mit Hilfe von Merchandising verschiedener Artikel Geld verdienen, um dir deine nächste Tour oder das nächste Album zu finanzieren. Fans kaufen sich gerne Souvenirs als Erinnerung. Dazu zählen T-Shirts, Plakate, CDs, Mützen, Taschen oder Sticker. Denk dir einen coolen Gag aus, den die Fans auch mit deiner Musik verbinden können.

9. Soziale Medien

Instagram oder TikTok sind heutzutage nicht mehr wegzudenken und mit eine der  besten Möglichkeiten die eigene Musik zu verbreiten. Verwenden User deine Musik in ihren Reels oder TikToks, kannst du damit Geld verdienen. Wichtig ist, dass du vorab die Monetarisierung deiner Musik für Content abklärst. Monetarisieren bedeutet nicht mehr als Gewinn mit einem Produkt zu erzielen.

Dafür musst du dir zunächst einen hohen Follower-Stand aufbauen. TikTok sagt, dass du wahrscheinlich mit deiner Musik erst ab circa 10.000 Follower verdienen kannst. Das klingt unrealistisch, kann aber auch über Nacht passieren, wenn deine Musik an der richtigen Stelle landet.

Wie das funktioniert kannst du dir in den AGBs von TikTok, Instagram oder auch YouTube durchlesen.

10. Crowdfunding

Sehr beliebt ist auch das Crowdfunding. Hier kannst du beispielsweise durch Spenden deiner Fans deine nächsten Projekte finanzieren. Oft werden Fanartikel angeboten, Konzertkarten angeboten oder ein Meet’n’Greats unter den Spender*innen verlost. Plattformen dafür sind zum Beispiel:

  • Kickstarter
  • Bandcamp
  • Startnext
  • Patreon
  • PledgeMusic
  • Patreon

Mit Hilfe der sozialen Medien, lässt sich ein Crowdfunding gut verbreiten und lässt vielleicht auch größere Sponsoren auf dich aufmerksam werden. So gewinnen die Sponsoren deine Fans als ihre Fans und du profitierst von deren Geld.

Wodurch verdienst du momentan am meisten Kohle mit deiner Musik?

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Fazit

Wir hoffen, dass du dir einen guten Überblick verschaffen konntest und nun einen Schritt weiter bist, wie du mit deiner Musik Geld verdienen kannst. Aus Erfahrung wissen wir, dass der Anfang meist viele Holpersteine mit sich bringt. Aber aus Erfahrung können wir dir sagen, dass es sich lohnt. Es kann zu deinem Vollzeitjob werden und viel Spaß machen.

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