Welche Social Media Kanäle brauche ich für meine Band

Das Thema Social Media ist zwar ziemlich umfangreich, sollte aber dennoch bei deiner Band eine nicht ganz unwesentliche Rolle spielen. Es geht überhaupt nicht darum, über alles perfekt Bescheid zu wissen, aber darum, Fehler wenn möglich unbedingt zu vermeiden. Um diesen Leitsatz zu befolgen, gibt es viele Marketingmaßnahmen, derer du dich bedienen kannst und über die du in diesem Beitrag sowie im Anschluss etwas erfahren wirst.  Hier stelle ich dir die wichtigsten Social Media Kanäle vor, die dir eine gute Basis gewähren. Es werden weitere Rubriken folgen, in denen ich jedes Portal extra vorstelle und dir einige kostbare Tipps gebe, wie du dich dort am besten positionieren kannst.

Dein Einstieg in die Online Marketing Welt und Social Media Kanälen

Ein guter Einstieg in dieses Thema, bietet der Slogan von Henry Ford, den du dir auf alle Fälle merken solltest, und der wie folgt lautet:

„Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen!“

Das heißt soviel wie: Es ist rentabler, kontinuierlich etwas Geld für Werbekampagnen zur Verfügung zu stellen, als lediglich einmal im Jahr schlagartig ein ganzes Vermögen dafür auszugeben.

Welche Kanäle sind die bewährtesten und lukrativsten Social Media Plattformen

Marketing-Basics und Offline Vorraussetzungen

Folgenden wichtigen Grundsatz gilt es zu beachten: Online Marketing Maßnahmen setzen sämtliche Offline Maßnahmen voraus. Damit sind z.B. der regelmäßige Kontakt und Zusammenhalt mit der Band gemeint. Außerdem die Kommunikation mit den Bandinsassen sowie regelmäßige Auftritte, bei denen Umgang, Kontakt und Zusammenhalt gepflegt werden. Mundpropaganda ist die effizienteste Form der Werbung. Sei stets up to date, bleibe auf dem Laufenden und stelle dich zur Verfügung. Frische regelmäßig Kontakte zu den s.g. Hintermännern, den Veranstaltern, Tontechnikern, Lichtdesignern und Fotografen. Sie sind verantwortlich für Medienbeiträge hinsichtlich der Labels etc. Hinterlasse dabei immer einen möglichst hervorragenden Eindruck. Wenn du diese Faktoren beachtest, wirst du schon bald immer mehr Leute erreichen.

Facebook

Facebook bietet für Musiker und Bands genügend Potenzial, Vielfalt und Rentabilität. Eine Facebook Fanpage zu erstellen, ist eine Pflichtvoraussetzung. Man erhält sehr viele Aufträgen über Facebook. Anhand derer wird man im Nachhinein auch bewertet. Deshalb gilt: Achte darauf, dass deine Seite kontinuierlich bewirtschaftet, aktualisiert und vortrefflich angelegt ist. Überlege dir vorher gut, was du dort über dich und deine Band preisgeben willst und was nicht. Facebook eignet sich hervorragend dafür, ein Stück weit Einblick in deine Privatsphäre zu gewähren. So wird es dir gelingen, allmählich Vertrauen aufzubauen und immer mehr Fan-Nähe zuzulassen. Nur was natürlich gereift ist und sich allmählich entwickeln und stabilisieren konnte, hat anhaltenden Erfolg und Bestand.

YouTube

Ein Video aufzunehmen ist eines der besten und einfachsten Marketing Tools, die es gibt. Es ist nämlich super einfach, Video-Inhalte zu produzieren. Erstelle dir einen YouTube Kanal und lege verschiedene Playlists an. Darin sollten unbedingt die Kategorien „Musikvideos“ und „Live-Auftritte“ vorkommen. Wann immer die und deiner Band die Möglichkeit geboten wird, Live-Mitschnitte zu erhalten, nutze sie und lasse dich gemeinsam mit deiner Band filmen. Videos und Videoeffekte eignen sich hervorragend als Rezession auf deinem Kanal. Außerdem lassen sie sich wunderbar vermarkten. Mache eigene Filmaufnahmen. Lasse deine Fans am Musikgeschehen teilhaben. Schenke ihnen Einblicke hinter die Kulissen. Lasse sie voller Spannung mitfiebern und dabei sein.

Instagram

Instagram gehört zu den meist benutzen Social Media Kanälen. Hier ist der Fokus vorrangig auf sämtliches Bildmaterial gerichtet. Finde heraus, ob deine Fans Instagram benützen. Wenn das der Fall ist, lege einen Account an und sei darauf aktiv. Bestücke  deinen Kanal mit Fotos, die auf Konzerten entstanden sind. Erstelle Videos, die nicht länger als 30 Sekunden andauern. Gib aktuelle Tourdaten bekannt. Dokumentiere mit Flyern, Grafiken, Bildmaterial, Sammelbegriffen wie z.B. „Backstage“ oder „Studio“ sowie mit allem, was deine Fans interessieren könnte. Bei Instagram wird alles über Hashtags gefunden. Deshalb füge deinem Bild immer noch zusätzlich eine passende Bildunterschrift mit dem dazugehörigen Hashtags bei. Tipp: Nutze die Story Funktion. Nimm deine Fans z.B. an einem Tag mit zum Veranstaltungsort oder ins Studio. Fans, die weit entfernt in anderen Städten leben und nicht ohne Weiteres per Fußweg ins Konzert gelangen, werden es dir danken.

Snapchat

Mit Snapchat kannst du eine neuere Art von Video-Content generieren als die herkömmliche. Snapchat bietet dir die Möglichkeit, Momentaufnahmen in einer Blitzgeschwindigkeit von 10 Sekunden nebst Videos und Fotos zu produzieren. Das ist ein genialer Weg, deine Fans Backstage mitzunehmen. Es gibt sehr viele verschiedenartige Anwendungsmöglichkeiten, um Snapchat optimal zu nutzen. Tipp:  Eine Vielzahl von Musiker-Datenbanken stehen zur Nutzung frei und unentgeltlich offen. Trage dich ein. Dort siehst du, welche potentiellen Agenturen und Auftraggeber Bands und Musikern suchen. Außerdem kannst du deine eigene Wikipedia-Seite oder Indiepedia-Seite erstellen.

Mein Fazit zu den Top 4 Social Media Kanälen

Hinsichtlich der oben genannten Kanäle entscheide zunächst, welcher der rechte ist und warum. Welche Zielgruppe willst du erreichen? Erst danach überlege, was du posten willst. Verwende eine gute Strategie und Taktik. Mache sie deutlich erkennbar. Bevor du Fehler machst oder dich nur halbherzig dem Thema Werbung widmest, wäre es besser, für deine Online Vermarktung jemanden zu beauftragen, der sich mit Promotion auskennt und Freude an seiner Arbeit hat. Hast du Anregungen oder Fragen, die hier noch nicht beantwortet sind? Dann hinterlasse gerne einen Kommentar und ich versuche dir dabei behilflich zu sein, einen angemessenen, Weg zu finden, wie du deine Interessen verfolgen und deine Ziele verwirklichen kannst. Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, dann sei doch bitte so gut und unterstütze mich, indem du mir dein „gefällt mir“ hinterlässt.