Du willst Gitarre lernen, aber eine Musikschule kommt für dich nicht infrage? Vielleicht fehlt dir die Zeit für feste Termine, du möchtest flexibel von zuhause aus üben, oder die Kosten für regelmäßigen Unterricht sind dir schlicht zu hoch. Die gute Nachricht: Es funktioniert – wenn du es richtig angehst.
Dieser Ratgeber zeigt dir Schritt für Schritt, wie du den Einstieg an der Gitarre schaffst, welche Fehler du vermeiden musst und warum ein strukturierter Online-Kurs wie music2me für viele Anfänger der beste Mittelweg zwischen totalem Selbstlernen und teurer Gitarrenschule ist.
Mit dem Rabattcode BANDUP20 erhältst du 20 % Rabatt auf das Monthly-Abo für die ersten 12 Monate. Für das Yearly-Abo erhältst du mit BANDUP30 30 % Rabatt auf das erste Jahr. Gib den jeweiligen Code am Ende des Bestellvorgangs im Feld „Rabattcode“ ein. Bitte beachte, dass es sich um Rabattcodes und nicht um Gutscheincodes handelt.
Wichtigste Erkenntnisse
- Gitarre lernen ohne Musikschule klappt, wenn du eine klare Lernstruktur, realistische Ziele und regelmäßige Übungszeiten von 15–20 Minuten an mindestens vier Tagen pro Woche einhältst. Ein einfacher Zugang zum Gitarre lernen ist intuitiv und motivierend. Du brauchst keinen Profi neben dir, um loszulegen.
- Die fünf offenen Akkorde E‑Moll, A‑Moll, G‑Dur, D‑Dur und C‑Dur bilden das Fundament für hunderte Songs. Mit drei bis vier Akkorden kannst du bereits viele Songs spielen. Offene Akkorde sind deutlich einfacher zu greifen als Barré-Akkorde und damit der perfekte Startpunkt.
- Planloses YouTube-Springen ist der häufigste Grund fürs Scheitern. Ein strukturierter Online-Kurs wie music2me bietet über 450 Video-Lektionen mit pädagogischem Lernpfad, Playalongs, PDF-Tabs und interaktivem Player. Ab circa 19 € pro Monat, inklusive 7-Tage-Testphase.
- Nach 4 Wochen mit Plan kannst du einfache Lieder mit E‑Moll, A‑Moll, G‑Dur und D‑Dur begleiten. Nach 3 Monaten sicher greifen und rhythmisch spielen – das ist realistisch, kein Marketing-Versprechen.
Warum viele beim „Gitarre lernen zuhause“ scheitern (und wie du es besser machst)
Kennst du das? „Ich habe keine Zeit.“ „Ich bin zu alt.“ „Ich weiß nicht, womit ich anfangen soll.“ Diese Sätze hört jemand, der erwachsene Anfänger kennt, ständig. Besonders Menschen zwischen 25 und 50 starten mit großem Enthusiasmus – und geben nach drei bis vier Wochen frustriert auf. Aber woran liegt das wirklich?
Die häufigsten Fehler beim Selbstlernen:
- Planloses Springen zwischen YouTube-Videos ohne klare Reihenfolge von Akkorden
- Keine Wiederholung: Heute E‑Moll, morgen schon Barré-Akkord, übermorgen ein Solo-Tutorial
- Falsche oder unergonomische Haltung, die langfristig zu Schmerzen führt
- Unrealistische Erwartungen – wer glaubt, nach zwei Wochen „Wonderwall“ perfekt zu begleiten, wird enttäuscht
Ein fehlender Lernpfad bedeutet: kein roter Faden, keine konkreten Ziele für Woche 1 bis 4, keine Ahnung, was als Nächstes kommt. Ohne diesen Plan landen die meisten in einer Dauerschleife aus Frustration und Überforderung.
Dazu kommen körperliche Probleme: schmerzende Fingerkuppen bei Stahlsaiten, verkrampfte Schultern, unsauber klingende Akkorde. Besonders bei einer Westerngitarre oder E-Gitarre mit zu hoher Saitenlage wird das Üben zur Qual. Es ist wichtig, Geduld mit den Fingerspitzen zu haben, um Hornhaut aufzubauen – das dauert je nach Intensität zwei bis vier Wochen.
Die Lösung ist simpel, aber nicht offensichtlich: Regelmäßiges Üben von 15 bis 30 Minuten täglich ist effektiver als gelegentliche Zwei-Stunden-Sessions am Wochenende. Kombiniert mit überschaubaren Wochenzielen, Wiederholungseinheiten und einem strukturierten Onlinekurs wie music2me oder zumindest einem guten Leitfaden für Selbstlernende wird aus dem Chaos ein funktionierender Lernweg.
Gitarre lernen ohne Musikschule: Welche Lernwege gibt es wirklich?
Bevor du loslegst, solltest du die vier Hauptwege kennen, über die Gitarristen heute ihr Instrument lernen:
- Völlig autodidaktisch (YouTube & Tabs): YouTube bietet zahlreiche kostenlose Video-Tutorials für Gitarrenanfänger. Die Auswahl ist riesig, die Kosten praktisch null – aber die Struktur fehlt komplett.
- Gitarrenbuch / Lehrbuch: Klassiker wie Peter Bursch bieten klare Kapitel und solide Theorie. Die besten Gitarrenbücher für Anfänger liefern einen guten Einstieg, ersetzen aber kein Audio- oder Video-Feedback.
- Strukturierter Onlinekurs (z. B. music2me): Eine strukturierte Online-Kursmethode ist nachweislich effektiv für Selbstlernende. Kombination aus Videos, Playalongs, Tabulatur-PDFs und interaktivem Player.
- Klassischer Präsenzunterricht / Musikschule: Persönliches Feedback, Korrektur, feste Termine – aber deutlich teurer und weniger flexibel.
Viele Gitarristen lernen dabei komplett ohne Noten, nur mit Akkorden und Tabs. Tabulaturen zeigen, auf welchen Saiten und Bünden zu spielen ist – sie bestehen aus sechs Linien für die sechs Gitarrensaiten, und die Zahlen auf diesen Linien geben den Bund an. Tabulaturen sind ideal für Anfänger, die Noten nicht lesen können, denn sie zeigen direkt, wo die Finger auf dem Griffbrett platziert werden. Mit Tabulaturen können Songs schnell erlernt werden.
Der Fokus dieses Beitrags liegt klar auf dem Lernen zuhause – ohne Musikschule, aber mit System. Im nächsten Abschnitt vergleichen wir die Wege in einer konkreten Tabelle und zeigen, warum ein strukturierter Onlinekurs für die meisten Anfänger der beste Mittelweg ist. Sowohl Akustik- als auch E-Gitarre lassen sich mit allen Methoden erlernen, aber der Einstieg wirkt je nach Instrument etwas anders – Lautstärke, Saitenspannung und Motivation durch den Sound unterscheiden sich spürbar.
Selbstlernen vs. Onlinekurs vs. Musikschule
Theorie ist gut, aber Fakten sind besser. Die folgende Tabelle zeigt dir auf einen Blick, was die verschiedenen Lernwege kosten, bieten und wo sie an ihre Grenzen stoßen.
| Lernweg | Struktur & Lernpfad | Motivation & Feedback | Kosten pro Monat (2025/2026) | Eignung für Anfänger zuhause |
|---|---|---|---|---|
| YouTube & Tabs | Kaum Struktur; kein roter Faden, Gefahr des planlosen Springens | Selbstmotivation nötig; kein Feedback; hohes Frustrationspotenzial | 0 € | Nur mit viel Eigendisziplin geeignet |
| Gitarrenbuch (z. B. Peter Bursch) | Kapitelstruktur vorhanden; keine Videos oder Playalongs | Eigenständig; keine Rückmeldung; eingeschränkte Darstellung | 10–25 € einmalig für Bücher | Hilfreich als Ergänzung, allein nicht ideal |
| Onlinekurs (music2me) | Pädagogischer Lernpfad; über 450 Lektionen; Kapitelmarken, Loop-Funktion, Tempo-Regler | Lernfortschritt-Tracking mit XP-System, Lesson Timer, anpassbare Geschwindigkeit, Loop-Funktion, wöchentliche Live-Classes (Plus-Pass), Discord-Community | Ab ca. 19 €/Monat (7-Tage-Test gratis) | Sehr gut geeignet; flexibel, strukturiert, praxisnah |
| Musikschule | Maßgeschneidert; feste Termine; individuell | Persönliche Korrektur; hohe Verbindlichkeit | Ca. 72–140 €/Monat bei wöchentlichem Unterricht | Ideal bei speziellem Anspruch, aber weniger flexibel |
Die Kosten für Gitarrenunterricht variieren stark: Einzelunterricht privat oder in einer Musikschule kostet laut aktuellen Erhebungen zwischen 25 und 65 € pro Stunde. Das ergibt bei wöchentlichem Unterricht schnell 80 bis 150 € monatlich. Ein Jahresabo bei music2me liegt dagegen oft unter dem, was einer einzigen Monatsgebühr in der klassischen Gitarrenschule entspricht.
Vorteile: Die Vorteile von music2me gegenüber reinem YouTube-Lernen sind eine klare Kapitelstruktur, anpassbare Videogeschwindigkeit, hochwertige Notenblätter & Tabulaturen, Backingtracks, synchronisierte Notenanzeige, Playalongs zum Mitspielen, motivierende Lernfortschritt-Features und wöchentliche Live-Classes (nur im Plus-Pass) mit Lehrern wie Mirco Sontag, Yacine Khorchi oder Mario Garuccio. Die Benutzung eines Akkord-Nachschlagewerks ist für Gitarristen generell nützlich – bei music2me ist es direkt in die Plattform integriert.
Nachteile: Für absolute Anfänger kann die Fülle an Inhalten anfangs überwältigend wirken. Außerdem ist music2me kostenpflichtig, was für manche Nutzer eine Hürde darstellen kann, im Gegensatz zu komplett kostenlosen YouTube-Videos.
Der perfekte Start zuhause: Deine ersten 4 Wochen an der Gitarre
Wenn du diesen 4-Wochen-Plan wirklich durchziehst, kannst du am Ende deinen ersten kompletten Song begleiten. Das ist kein leeres Versprechen – Akkorde sind die Grundlage für das Begleiten von Songs, und du brauchst anfangs nur wenige davon.
Woche 1: Grundlagen schaffen Lerne deine Gitarre richtig zu halten – die korrekte Haltung ist entscheidend. Stimme dein Instrument mit einem Clip-on-Tuner oder einer App – ein Clip-on-Tuner ist unverzichtbar, um die Gitarre richtig zu stimmen. Spiele erste Leersaiten an und übe einfache Abschläge auf einer Saite. Rhythmusübungen sollten von Anfang an mit einem Metronom erfolgen, selbst wenn es nur einfache Viertelschläge sind.
Woche 2: E‑Moll als erster Akkord E-Moll ist der erste Akkord für Anfänger – du brauchst nur zwei Finger, und er klingt sofort gut. Übe langsames Greifen mit Fokus auf sauberen Klang. Täglich kurze Wechselübungen zwischen Leersaiten und E‑Moll festigen die Motorik.
Woche 3: A‑Moll und D‑Dur dazu Führe A‑Moll und D‑Dur ein. Übe Wechsel E‑Moll ↔ A‑Moll und A‑Moll ↔ D‑Dur im langsamen Tempo. Wende dein erstes einfaches Schlagmuster an – zum Strumming lernen reicht anfangs „Down – Down – Down – Down“ im 4/4-Takt.
Woche 4: G‑Dur und erster Song Lerne G‑Dur und baue eine Akkordfolge wie Em – C – G – D auf (mit vereinfachtem C‑Dur als Vorbereitung). Dein Ziel: einen bekannten Song mit diesen Akkorden durchspielen – auch wenn das Tempo noch langsam ist. In unserer Liste der Top 20 leichten Gitarrenlieder für Anfänger findest du passende Songs dafür.
music2me behandelt in den ersten Online-Lektionen genau diese Reihenfolge und bietet passende Playalongs in verschiedenen Tempi zum Mitspielen.

Deine ersten Akkorde: Em, Am, G, D und C sicher greifen
Diese fünf Griffe sind der Kern für hunderte Pop- und Rock-Songs und eignen sich perfekt zum Gitarre spielen lernen. Tabulaturen zeigen dabei, wo die Finger auf dem Griffbrett platziert werden – du musst also kein Notenlesen beherrschen, um loszulegen. Die Liedbegleitung auf der Gitarre basiert im Wesentlichen auf genau diesen Akkorden.
E-Moll – dein erster Akkord
E‑Moll ist der perfekte Start: Nur zwei Finger, klingt auf Anhieb gut und wird in vielen Songs von Rock bis Singer/Songwriter verwendet.
So greifst du ihn: Setze Mittelfinger auf den 2. Bund der A‑Saite und Ringfinger auf den 2. Bund der D‑Saite. Alle sechs Saiten werden angeschlagen – keine Saite muss stummgeschaltet werden.
Anfänger-Tipps:
- Fingerkuppen senkrecht auf die Saiten setzen – achte auf saubere Töne durch richtige Fingerplatzierung
- Dicht am Bundstäbchen greifen, um Schnarren zu vermeiden
- Handgelenk locker lassen, Schultern entspannen
- Jede Saite einzeln anschlagen und prüfen, ob sie sauber klingt („Saiten-Check“)
Im music2me-Kurs gibt es zur Einstiegslektion E‑Moll ein Video mit Nahaufnahme der Greifhand, langsamer Erklärung und Playalong in verschiedenen Tempi.

A-Moll – kleine Veränderung, großer Effekt
A-Moll ist der zweite Akkord, den Anfänger lernen – eine logische Erweiterung von E‑Moll, bei der nur die Fingerposition leicht verschoben wird.
Greifweise: Zeigefinger auf den 1. Bund der H‑Saite, Mittelfinger auf den 2. Bund der D‑Saite, Ringfinger auf den 2. Bund der G‑Saite. Nur fünf Saiten anschlagen – die tiefe E‑Saite weglassen.
Tipp: Achte darauf, dass der Zeigefinger die hohe e‑Saite nicht versehentlich dämpft. Kippe die Handposition leicht, um Platz zwischen den Fingern zu schaffen. Trockenübungen ohne Gitarre helfen, Fingerpositionen zu verinnerlichen – stelle dir die Griffe vor dem Schlafengehen einfach visuell vor. Übe fünf Minuten täglich nur den Wechsel zwischen E‑Moll und A‑Moll im sehr langsamen Tempo. Im music2me-Kurs kannst du dazu die Loop-Funktion verwenden und die passende Wechselübung endlos wiederholen.
G-Dur – der Lagerfeuer-Klassiker
G-Dur hat drei verschiedene Griffkombinationen – starte mit der Variante, die dir den saubersten Klang liefert. Für das Lagerfeuer und gemütliche Abende mit Freunden ist er unverzichtbar.
Greifhinweise: Alle sechs Saiten anschlagen. Ringfinger und kleiner Finger auf den hohen Saiten sauber aufsetzen, Daumen eher mittig hinter dem Hals platzieren.
Typische Fehler: Die dünnste Saite wird versehentlich stummgedrückt, die Hand verkrampft. Halte die Übung kurz und baue Pausen ein. In Kombination mit C‑Dur und D‑Dur bildet G‑Dur die Basis für unzählige Pop-Songs. Music2me hält hierzu konkrete Song-Tutorials inklusive Tabs bereit.
D-Dur – der strahlende Akkord
D-Dur ist ein einfacher Akkord für Anfänger – er klingt hell und offen und wird oft in Refrains verwendet, ideal für erste Erfolgserlebnisse beim Gitarre spielen.
Griffbeschreibung: Drei Finger bilden eine Dreiecksform im oberen Bereich des Griffbretts. Nur die oberen vier Saiten anschlagen.
Tipps:
- Die tiefe E‑Saite konsequent weglassen
- Der rechten Hand beibringen, gezielt nur bestimmte Saiten zu treffen
- Anfänger dürfen anfangs „daneben“ schlagen – Hauptsache, der Rhythmus bleibt
Übe Wechselübungen A‑Moll ↔ D‑Dur und G‑Dur ↔ D‑Dur. Music2me bietet eigene Online-Lektionen mit Fokus auf genau diese Wechsel.
C-Dur – der „schwierige“, aber wichtige Grundakkord
C-Dur ist der schwierigste der fünf Grundakkorde, weil die Finger weit greifen müssen. Trotzdem ist er für unzählige Lieder unverzichtbar.
Greifweise: Drei Finger über mehrere Bünde verteilt; nur fünf Saiten anschlagen, tiefe E‑Saite weglassen. Der Ringfinger muss sauber auf die A‑Saite gesetzt werden.
Tipps: Starte mit einem vereinfachten C‑Dur (z. B. nur zwei Finger). Bringe das Handgelenk weiter nach vorne, um mehr Platz zu schaffen. Übe täglich kurz, aber regelmäßig. Im music2me-Kurs gibt es spezielle C‑Dur-Übungen mit langsamem Tempo und Zoom auf die Greifhand.

Gitarre lernen ohne Musikschule: Welche Gitarre passt zu dir?
Die Instrumentenwahl ist beim Lernen zuhause entscheidend: Eine schlecht eingestellte Gitarre macht das Üben unnötig schwer und frustrierend. Es gibt grundsätzlich drei Typen, die für Anfänger infrage kommen.
Konzertgitarre: Eine Konzertgitarre hat weichere Nylonsaiten und ist leichter für die Finger. Ideal für Kinder oder Erwachsene mit empfindlichen Fingerkuppen. Konzertgitarren sind in 1/2-, 3/4- und 7/8-Größen erhältlich – praktisch, wenn ein Kind mitlernt. Preis: Akustikgitarren kosten zwischen 100 und 200 Euro.
Westerngitarre: Eine Westerngitarre ist für Pop/Rock-Anfänger geeignet. Der vollere Klang motiviert, die Stahlsaiten fordern aber anfangs mehr Fingerkraft. Westerngitarren sind in der Regel in einer Standardgröße erhältlich. Unsere Kaufberatung für Westerngitarren hilft dir bei der Auswahl.
E-Gitarre: Dünnere Saiten erleichtern das Spielen für Anfänger – tatsächlich ist die E-Gitarre spieltechnisch oft leichter als eine Akustikgitarre. E-Gitarren kosten zwischen 200 und 300 Euro für Einsteigermodelle (plus kleiner Verstärker). Einen Überblick findest du bei unseren E-Gitarren für Anfänger.
Achte auf eine niedrige Saitenlage, einen komfortablen Hals und zuverlässige Stimmmechaniken. Ein gutes Einsteigermodell reicht für den Anfang vollkommen aus – du brauchst kein Keyboard, keine Flöte und kein anderes Instrument dazu. Music2me ist für alle drei Gitarrentypen geeignet und zeigt im Kurs, wie man mit Akustik- und E-Gitarre die gleichen Akkorde spielt.
Struktur statt Zufall: So baust du deinen Lernplan für 3–6 Monate auf
Für Erwachsene mit Job und Alltag ist es wichtig, klar zu planen: Lieber sechs Monate mit System als sechs Jahre „herumdümpeln“ ohne Fortschritte. Fingerübungen verbessern die Kontrolle und Technik beim Spielen – aber nur, wenn sie regelmäßig stattfinden.
Drei Phasen für deinen strukturierten Lernplan:
| Phase | Zeitraum | Ziele |
|---|---|---|
| Grundlagen | Woche 1–4 | Grundakkorde (Em, Am, D, G, C), erster Song, Basis-Rhythmus |
| Aufbau | Monat 2–3 | Sichere Akkordwechsel bei moderatem Tempo, erste Barré-Akkorde, einfache Riffs, zwei komplette Songs mit Gesang begleiten |
| Vertiefung | Monat 4–6 | Tonleitern, erstes einfaches Solo in E‑Moll-Pentatonik, Songrepertoire von 10–15 Liedern, Melodien erkennen und nachspielen |
Plane pro Woche 3–5 kurze Übungseinheiten (15–25 Minuten). Ein einfacher Wochenplan könnte so aussehen: Montag Akkordwechsel, Mittwoch Rhythmus und Songs, Freitag neue Technik (z. B. Hammer-On oder Pull-Off). Das Zerlegen von Liedern in kleine Abschnitte erleichtert das Lernen erheblich – spiele nicht immer den ganzen Song, sondern fokussiere dich auf einzelne Sachen wie den Refrain oder die Strophe.
Music2me ist bereits in Module unterteilt (Grundlagen, Akkorde, Techniken, Songs) und ermöglicht es, eigene Playlists von Lektionen und sogar eigene Übungen aus Loops anzulegen, um den persönlichen Plan umzusetzen.
Warum ein strukturierter Onlinekurs wie music2me das Selbstlernen zuhause rettet
Selbstlernen kann funktionieren – wenn Struktur, Feedback-Ersatz und Motivation stimmen. Genau hier setzt eine Plattform wie music2me an, die laut über 850 Nutzerbewertungen eine Durchschnittsnote von 4,84 von 5 erreicht und 4x Gewinner des DISQ-Bildungsawards im Bereich Online-Instrumentalunterricht ist.
Was music2me konkret bietet:
- Über 450 Gitarren-Lektionen mit klarer Reihenfolge – vom ersten Ton bis zu Barré-Akkorden, Fingerpicking und Improvisation
- PDF-Downloads mit Tabs, Akkorden und Übungsblättern
- Playalongs in verschiedenen Tempi zum Mitspielen
- Interaktiver Videoplayer mit Kapitelmarken, synchronisierter Notenanzeige, einstellbarer Geschwindigkeit und Loop-Übungsmodus
- Fokus auf praxisnahe Inhalte: reale Songs, Rhythmusübungen, Gitarrenakkorde, Gitarrenspieltechniken wie Fingerpicking
- Discord-Community zum direkten Austausch mit Lehrern und anderen Lernenden
- Monatliche Skill Check Challenge im Rahmen einer Live Class (Live Classes nur im Plus-Pass)
Motivations-Features (Stand 2026): XP-Punkte (Lernfortschritt-Tracking), Lesson Timer, anpassbare Geschwindigkeit, Loop-Funktion, Fortschrittsanzeige, wöchentliche Live-Classes (im Plus-Pass) mit Lehrern wie Mirco Sontag, Yacine Khorchi oder Mario Garuccio, eine monatliche Skill Check Challenge im Rahmen einer Live Class sowie Zugriff auf über 50 Live Class Aufzeichnungen. Über die Discord-Community tauschst du dich direkt mit Lehrern und anderen Lernenden aus. Nutzer loben besonders, dass durch die klare Struktur „der Lernfortschritt merklich besser“ sei.
Praktisch: Lernen am Laptop, Tablet oder Smartphone – ideal für kurze Sessions im Wohnzimmer. Die 7-Tage-Testphase erlaubt dir, risikofrei zu prüfen, ob Format und Lehrer zu dir passen. Der Preis beginnt bei etwa 19 € pro Monat. Mehr Erfahrung und Details dazu findest du in unserem music2me Erfahrungsbericht.
BANDUP arbeitet redaktionell unabhängig, sieht music2me aber aufgrund der pädagogischen Qualität, der Fokussierung auf praxisnahe Songs und des fairen Preis-Leistungs-Verhältnisses als klar empfehlenswerte Lösung für das Gitarre lernen ohne Musikschule. Es gibt sicher auch andere Gitarrenkurse im Internet, aber wenige bieten diese Kombination aus Tiefe und Zugänglichkeit.
Häufige Fragen zum Gitarre lernen ohne Musikschule (FAQ)
Die Frage, ob Gitarre lernen zuhause wirklich funktioniert, lässt sich nicht mit einem einfachen Ja oder Nein beantworten. Deshalb klären wir hier ganz konkrete Alltagsfragen, die im Haupttext nur angerissen wurden – mit ehrlichen Antworten.
Kann ich auch mit über 40 oder 50 Jahren noch Gitarre lernen?
Wie viel sollte ich wirklich üben, wenn ich zuhause ohne Lehrer starte?
Ist E-Gitarre für Anfänger ohne Musikschule schwieriger als Akustikgitarre?
Wie merke ich ohne Gitarrenlehrer, ob ich Fortschritte mache?
Reicht ein Onlinekurs wie music2me dauerhaft oder brauche ich irgendwann doch eine Musikschule?
Der beste Zeitpunkt, Gitarre zu lernen, war vor zehn Jahren. Der zweitbeste ist jetzt. Schnapp dir dein Instrument, starte die kostenlose 7-Tage-Testphase bei music2me und spiele in vier Wochen deinen ersten Song. Du brauchst keine Musikschule, keinen teuren Gitarrenlehrer und kein Vorwissen – nur einen Plan und 15 Minuten am Tag.
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Leonard Pech
10. Februar 2021 at 12:03Vielen Dank für den ausführlichen Artikel!
Ich finde es super, dass sämtliche Vor- und Nachteile, die jedes Unterrichtskonzept unumstritten in sich birgt, von allen Seiten beleuchtet wird.
Interessanterweise ist das Thema ja aktuell wieder brisanter denn je: aufgrund der Tatsache, dass der klassische „Face-To-Face“- Unterricht momentan regional nur bedingt möglich ist, müssen sich ja mehr oder weniger alle Musikschulen mit der Durchführung von Onlinekursen auseinandersetzen.
Meiner Erfahrung nach, ist es gerade in der Anfangsphase beim Erlernen eines Instruments unabdingbar, dass man sich regelmäßig (am besten wöchentlich) in irgendeiner Form mit einem Musiklehrer trifft, um direktes Feedback, Anregungen zu erhalten und vor allem aber auch die Motivation von Woche zu Woche aufrechtzuerhalten. Wenn einem das Budget für den Präsenzunterricht an einer Musikschule zu hoch ist (was ich natürlich nachvollziehen kann), würde ich aber auf jeden Fall darauf achten, dass bei meinem Onlinekurs ebenfalls ein Lehrer am anderen Ende des Bildschirms sitzt und mit mir arbeitet. Aufgrund der Erfahrungen des letzten Jahres bieten einige Musikschulen beispielsweise auch vergünstigte Online-Kurse an- auch das kann interessant sein. Bei komplett virtuellen Schulen würde ich auf jeden Fall immer dazu raten, in einem vorhergehenden Telefonat genau abzuklären, was man für sein Geld bekommt um wirklich das beste Angebot für sich rauszuholen.
Wenn man die Basics erlernt hat und eigenständig genug Motivation verspürt, wird man per YouTube-Tutrials etc. auf jeden Fall weiterkommen- hauptsache man verbringt genug Zeit am Instrument! 🙂 Was man aber nicht vergessen sollte: je früher man sich mit anderen Musikern vernetzt, in Ensembles oder Bands spielt etc., desto höher ist meistens auch die Motivation bei der ganzen Sache. Auch hier lohnt es sich die Kontakte einer gut vernetzten Musikschule zu nutzen! Selbst wenn man sich das Instrument inzwischen eigenständig beibringt, gibt es an vielen Musikschulen auch die Möglichkeit in Bands zu spielen (kostet in der Regel deutlich weniger als Einzelunterricht). Oder man besucht Jam-Sessions in der Stadt und vernetzt sich früh genug miteinander in Internetforen. Am wichtigsten ist denke ich immer, dass man sich Gedanken darüber macht: Was genau motiviert mich beim Musikmachen? Was sind meine Ziele? Und dann einfach früh genug in diese Richtung handeln 😉
Liebe Grüße!
Leo von Home Music Teachers Köln
https://www.hmt-köln.de
Odin
26. März 2020 at 14:30Hi, du hast mir sehr weitergeholfen. Ich bin ein Anfänger, der gerne mit 28 Jahren, seinen Traum von Klavier/Piano spielen verwirklichen möchte. Ich kann auch keine Noten lesen.
Ich denke ich werde deinen Rat befolgen und erstmal für den Einstig ca. 1 Jahr Musikschulunterricht in Anspruch nehmen. Habe einfach Angst, zu viele Fehler bzw. das falsche lernen mit YouTube Videos bzw. Online Musikschulen zu machen und es mir zur Angewohnheit wird.
Grüße
Odine
Doro
30. Oktober 2019 at 19:59Hallo zusammen,
dass sich Fehler einschleichen und verfestigen können, dem stimme ich nur zu.
Face to Face mit jemand, der das Instrument beherrscht ist wichtig, und sei es nur ab und an.
Was Onlinekurse betrifft, so gibt es für Gitarre und Keyboard jede Menge.
Ich bin dabei Akkordeon zu lernen, da sieht’s schon ganz anders aus, in Sachen Repertoire für mich grenzwertig.
Kennt von euch jemand eine gute Plattform für Akkordeon?
Merci für euer Feedback – Lasst es euch gut gehen?
Victor
6. November 2019 at 11:55Hallo Doro,
danke für deinen Kommentar!
Ich habe einmal für dich ein wenig recherchiert und habe hier einen Online-Akkordeon-Kurs gefunden.
https://onlinemusikschule.info/akkordeon-spielen-lernen/
Ich kann dir noch nicht viel dazu sagen, aber probiere ihn gerne einmal aus und gib Bescheid ob er dir was gebracht hat.
Dieser scheint extra für Anfänger konzipiert zu sein, also eventuell genau das richtige für dich.
Liebe Grüße
Janos Klotz
2. Oktober 2019 at 20:31Dieser Beitrag war gut und nützlich, Gut auf den Punkt gebracht; wie du schreibst “ Wenn du noch nie ein Instrument in der Hand gehalten hast und dennoch Großes damit vorhast, solltest du, zumindest für den Einstig ca. 1 Jahr Musikschulunterricht in Anspruch nehmen.“ – So ist das! Mehr ist nichts hinzufügen.
stimmenwerk
10. März 2017 at 13:07Ein sehr zeitgemäßer Artikel, der es wirklich auf den Punkt bringt. Denn gerade durch die Masse an zugänglichen Online-Kursen und You Tube Tutorials stellen sich vielen, die ein Instrument lernen oder mit ihren musikalischen Skills weiterkommen wollen, genau diese Frage.
Rockige Grüße,
Sabine von http://www.stimmenwerk.de/blog