Die Stimmung der Ukulele ist im Vergleich zur Gitarre grundverschieden. Vier Saiten besitzen eine deutlich verkürzte Mensur und erbringen daher ganz andere Töne, wenn sie gezupft werden. Folglich entstehen komplett andere Griffbilder. Die Finger der linken Hand übernehmen die gleiche Aufgabe, jedoch werden sie anders verformt, um den gewünschten Akkord zu erzeugen. Wie du die wichtigsten Ukulele Akkorde spielst und worauf du sonst noch achten musst, kannst du hier nachlesen.

Die wichtigsten Ukulele Akkorde

Wie es auch bei der Gitarre der Fall ist, gibt es Moll- und Dur-Akkorde. Diese unterscheiden sich ausschließlich in einem Halbton. Konkret wird die Terz eines Akkords um einen Halbton reduziert. So ändert sich beispielsweise das F# zu einem F, wenn du von D-Dur auf D-Moll wechselst. Da sich die Tonleiter bei der Ukulele nicht ändert, gibt es die gleichen Konsonanten und Dissonanten, wie auch bei der Gitarre oder E-Gitarre. Die Kombination aus G# und A wird auch auf der Ukulele schrill klingen und für wenig Vorliebe sorgen.

Selbst der Quintenzirkel kann bei der Ukulele angewendet werden. Aus der Kombination A-Moll und C-Dur sowie G-Dur und E-Moll können großartige Akkordfolgen entstehen, welche zu beliebten Songs weiterentwickelt werden. Des Weiteren hast du die Möglichkeit komplexere Akkorde, wie Cm7 oder Fmaj7 zu spielen.

Akkorde Tabs Ukulele

Die wichtigsten Akkorde und Tabs auf der Ukulele

Worauf es zu achten gilt

Die wesentlich kleinere Dimensionierung der Ukulele bringt Vor- und Nachteile. Einerseits ist sie kompakt und leicht zu transportieren, andererseits erfordert es mehr Präzision beim Spielen der Ukulele Akkorde. Schließlich ist das Griffbrett um einiges schmäler und die Finger rutschen näher zusammen. Sehr leicht kannst du eine falsche Saite zupfen oder mit dem Finger am falschen Bund landen. Für Personen mit großen Händen ist die Ukulele eher ungeeignet.

Achtest du darauf, dass du mit dem Daumen der linken Hand den Hals stützt und die restlichen Finger senkrecht auf die Saiten drücken, dann erleichterst du dir das Ukulele-Spiel enorm. Tust du dir schwer dabei die Ukulele gleichzeitig zu spielen und zu halten, dann spiele diese im Sitzen oder kaufe dir einen Tragegurt.

Übung macht den Meister, dies gilt auch für die Ukulelen. Noch ist kein Meister vom Himmel gefallen und auch wenn das Instrument gerne belächelt wird, so muss es gelernt werden. Übst du täglich die gängigsten Akkorde, dann solltest du rasch den Bogen raushaben.

Noten Ukulele

Die Noten der Ukulele auf dem Griffbrett

Das Ukulele-Spiel mit Akkorden

Auf der Ukulele bedient man sich gut und gerne an den herkömmlichen Akkorden der westlichen Musikwelt. Während die Stimmung der Ukulele ein Alleinstellungsmerkmal darstellt, ist die Tonleiter wie bei jedem anderen Zupfinstrument. Konsonanz und Dissonanz sind dabei ebenso gültig, wie auch der Quintenzirkel.

Auch wenn die Ukulele weniger nur eine E-Saite, A-Saite, C-Saite und G-Saite hat und die Bünde näher beieinander sind, so solltest du das Ukulele-Spiel regelmäßig üben. Barré-Griff und andere verwinkelte Stellungen der Finger sind ebenso bei der Ukulele übliche Praxis. Dies möchte gelernt werden, immerhin ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Achtest du darauf, dass du die Bünde ordentlich greifst und die Saiten sauber anschlägst, dann klingt die Ukulele unvergleichbar gut und dem Spiel im Ensemble steht nichts mehr im Weg.

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